Kunstausstellung in Rapperswil zum Thema Pferdedarstellungen

Arabisches Vollblut oder Vollblutaraber sind Teil einer bedeutenden Ausstellung der Werke von Juliusz und Wojciech Kossak. Die Ausstellung findet im Polnischen Museum Rapperswil in der Schweiz vom 21. Juni bis 23. September 2018 statt. Die polnischen Künstler sind für ihre Pferdedarstellungen bekannt. Sie bildeten Pferde in verschiedenen Szenen im täglichen Leben oder Kriegsschlachten ab. Darüber hinaus malten sie berühmte Zeitgenossen aus dem 19. Jahrhundert hoch zu Ross, nicht selten auf einem Vollblutaraber. Die Ausstellung findet im Polenmuseum Rapperswil in der Schweiz statt. Das Museum ist Teil des malerischen Schlosses Rapperswil aus dem 13. Jahrhundert. Einer der Schwerpunkte des Museums ist die polnische Malerei aus dem 19. Und 20. Jahrhundert. Kein Wunder also, dass die Kossaks im Zentrum der Ausstellung stehen.

Die Maler Juliusz und Wojciech Kossak

Die Kossaks sind eine der bekanntesten und berühmtesten Künstlerfamilien Polens. Über mehrere Generationen hinweg brachte diese Familie Maler, Schriftsteller und Dichter hervor, die internationale Berühmtheit erlangten. Zunächst wurde Juliusz Kossak, der Gründer der Familie, der von 1824 bis 1899 lebte zu einem berühmten Maler in seinem Heimatland. In seine Fußstapfen trat sein Sohn Wojciech Kossak, der von 1851 bis 1942 lebte. Seine Kunst wurde von Kaiser Wilhelm II. gefördert. Beide Maler, sowohl Vater als auch Sohn, stellten die polnische Geschichte, Landschaft und Kultur in den Mittelpunkt ihres Schaffens. Sie schafften mit ihren Werken eine Verherrlichung und Romantisierung der Republik zur damaligen Zeit. Symbolisch steht das Pferd und damit das Arabische Vollblut als Repräsentant für Freiheit in Jagdszenen oder kriegerischen Auseinandersetzungen im Mittelpunkt ihrer Malerei.

Pferde und Arabisches Vollblut als Themen der Malerei

Neben der Darstellung von Pferden in unterschiedlichen Kriegsszenen und Schlachten malten sie Besitzer und stellten ihre Pferde mit Stammbaum dar. Besonders bekannt sind sie für die Erstellung zahlreicher Portraits von Herrschern und Adligen aus der damaligen Zeit. Sie gehören damit zu den beliebtesten Malern in der polnischen Bevölkerung und sind der Inbegriff polnischer Kunst. Die Ausstellung zeigt 55 Exponate der wichtigsten Werke der beiden Künstlergenerationen.

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