Harrie Smolders gewinnt in Hamburg

Der Holländer Harrie Smolders hat den diesjährigen Großen Preis von Hamburg auf seinem Pferd Don VHP Z für sich entschieden. Er setzte sich im Stechen gegen den Deutschen Maurice Tebbel auf Chaccos’ Son durch. Die Entscheidung fiel äußerst knapp, denn beide beendeten die Runde ohne Fehler und mit nur etwas über einer Sekunde Zeitdifferenz. Auch sonst war die Konkurrenz stark. Ganzen acht Reitern gelang der Einzug ins Stechen. Am Ende schaffte es der Schweizer Martin Fuchs auf Chaplin auf Platz drei, der nächstbeste Deutsche ist mit Christian Ahlmann auf Tokyo auf Platz fünf zu finden. Die restlichen Deutschen waren weit abgeschlagen.

Die Favoriten enttäuschten bei diesem Rennen kläglich. Ganz besonders der Sieger des letzten Jahres Rolf Göran Bengtsson auf Oak Grove’s Carlyle, denn err schied bereits in der Qualifikation aus, da er gemeinsam mit seinem Pferd in den Wassergraben stürzte. Glücklicherweise blieben beide unverletzt.

Der Großen Preis von Hamburg ist Teil der prestigeträchtigen und hochdotierten Global Champions Tour. Diese besteht aus 17 Tournieren, die in unterschiedlichen Ländern stattfinden. In Deutschland gehörten außerdem ein Turnier in Berlin zum Programm der Tour. Am Ende des Jahres findet ein Finale in Prag statt. Die Preisgelder für die Turniere sind sehr beträchtlich. Insgesamt gibt es 35 Millionen Euro zu gewinnen. Beim Großen Preis von Hamburg, welcher das fünfte Tournier der Tour ist, betrug das Preisgeld 300.000 Euro, wovon der Erstplatzierte einen Drittel, sprich 100.000 Euro, erhielt. An den Zweitplatzierten gingen immerhin noch 60.000 Euro. Ins Leben gerufen wurde die Serie vor 12 Jahren vom Niederländer Jan Tops.

Neben einer Wertung für die einzelnen Turniere findet auch eine Gesamtwertung für die ganze Global Champions Tour statt. An deren Spitze steht zur Zeit Scott Brash aus Großbritannien auf seinem Pferd Hell Forever. Er ging beim Großen Preis von Hamburg zwar nicht an den Start, hat jedoch dank seiner Siege bei den vorhergegangenen Turnieren noch immer die Führung inne.

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